Idee: In zahlreichen Begegnungen fiel uns auf, welche kreativen Ressourcen in unseren (ehemaligen) Ausbildungsteilnehmern schlummern. Schon während der Kurse oder bei späteren Begegnungen trafen wir auf interessante Umsetzungen systemischer Ideen. Unser Newcomer-Modell soll ein Angebot formulieren, diesen Ideen Zeit und Raum zu geben und sie so einem größeren Publikum zugänglich zu machen und zum Austausch anzuregen.
Zielgruppe: Die SGST möchte "jungen" Systemikern die Möglichkeit geben, ihre Ideen einem interessierten, systemisch denkendem Publikum vorzustellen. Ob es sich um erweiterte Feldkompetenzen, theoretische Auseinandersetzungen oder um kreative Applikationen in der Praxis handelt, es gibt sicher genügend Gründe, diese Ressourcen zu würdigen, zu unterstützen und öffentlich zu machen.
Organisationsform: Wer glaubt, er/sie habe eine gute Idee, ein Konzept, eine besondere Praxiserfahrung, die eine Erweiterung systemischen Denkens und Handelns darstellen, möge sich bitte an unseren Ausschuss (s. u.) wenden.
Patenschaft: Die Mitglieder des Ausschusses werden als "Paten" fungieren, um das Vorhaben einem kleineren und interessierten Publikum zu unterbreiten und diesbezüglich zu fördern und zu unterstützen.
Umsetzung: Es ist vorgesehen, erfahreneren KollegInnen die Möglichkeit zu geben, ihr Konzept vorzustellen. Hier sollen Arbeitsweisen, die (evt. sogar kursorisch) praxiserprobt sind, zur Diskussion gestellt werden. Wie dies organisatorisch geschieht, wird abhängig von der Anzahl der InteressentInnen entschieden. Es könnte ein Forum geschaffen werden, das sich aus den LehrtherapeutInnen der SGST, interessierten AusbildungskandidatInnen, ehemaligen KursteilnehmerInnen und systemisch arbeitenden KollegInnen zusammensetzt. Um einen fachlichen Austausch anzuregen, soll in einem ersten Schritt ein Werkstatttreffen in einer geeigneten Einrichtung nach Absprache organisiert werden.
Wir freuen uns auf Rückmeldungen und Inputs.
Das Team des Ausschusses
Jerzy Jakubowski, Friedhelm Kron-Klees, Rudolf Klein und, als Ansprechpartnerin, Irina Bayer (Gerberstraße 44, 66111 Saarbrücken)
Menschen haben unterschiedliche Meinungen, Interessen und Erwartungen. Aus diesen Unterschiedlichkeiten werden schnell Konflikte konstruiert, was den Konsens der Beteiligten erschwert. Werden Konflikte in Organisationen und am Arbeitsplatz konstruiert, dann einigt man sich darauf, sie entweder zu übersehen, weil sie angeblich kostbare Energie abziehen oder man einigt sich darauf, sie als selbstverständlich, alltäglich und allgegenwärtig zu akzeptieren. Es gibt jedoch auch die positive Seite von Konflikten, die häufig nicht erkannt wird. Konflikte initiieren Veränderungsprozesse.
Die systemische Sichtweise eröffnet im Spannungsfeld vom Konflikt zur Kooperation eine Vielfalt von Möglichkeiten und kreativen Lösungen für alle Beteiligten.
In dem Seminar geht es u.a. darum, den Sinn von Konfliktkonstruktionen zu erkennen, den Blick auf Ressourcen und Potenziale zu richten und geeignete Strategien für den konstruktiven und lösungsorientierten Umgang für aktuelle oder zukünftige Konflikte zu (er)finden.
Das Seminar richtet sich an systemisch orientierte Kollegen/Kolleginnen, die das Potenzial von Konflikten aus ihrem beruflichen Kontext für neue Impulse und spannende Veränderungsprozesse nutzen möchten.
Arbeitsformen: Impulsreferate, Übungen, Einzel- und Gruppenarbeit, Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch
| Leitung | Marietheres Layes, Diplom Sozialpädagogin, Systemische Beraterin und Therapeutin (SG) |
| Ort | Psychologische Praxis Irina Bayer, Gerberstr. 44, D-66111 Saarbrücken |
| Teilnahmegebühr | 25,– € |
| Termin | 26.04.2008 (10:00 - 18:00 Uhr) |