Idee: In zahlreichen Begegnungen fiel uns auf, welche kreativen Ressourcen in unseren (ehemaligen) Ausbildungsteilnehmern schlummern. Schon während der Kurse oder bei späteren Begegnungen trafen wir auf interessante Umsetzungen systemischer Ideen. Unser Newcomer-Modell soll ein Angebot formulieren, diesen Ideen Zeit und Raum zu geben und sie so einem größeren Publikum zugänglich zu machen und zum Austausch anzuregen.
Zielgruppe: Die SGST möchte "jungen" Systemikern die Möglichkeit geben, ihre Ideen einem interessierten, systemisch denkendem Publikum vorzustellen. Ob es sich um erweiterte Feldkompetenzen, theoretische Auseinandersetzungen oder um kreative Applikationen in der Praxis handelt, es gibt sicher genügend Gründe, diese Ressourcen zu würdigen, zu unterstützen und öffentlich zu machen.
Organisationsform: Wer glaubt, er/sie habe eine gute Idee, ein Konzept, eine besondere Praxiserfahrung, die eine Erweiterung systemischen Denkens und Handelns darstellen, möge sich bitte an unseren Ausschuss (s. u.) wenden.
Patenschaft: Die Mitglieder des Ausschusses werden als "Paten" fungieren, um das Vorhaben einem kleineren und interessierten Publikum zu unterbreiten und diesbezüglich zu fördern und zu unterstützen.
Umsetzung: Es ist vorgesehen, erfahreneren KollegInnen die Möglichkeit zu geben, ihr Konzept vorzustellen. Hier sollen Arbeitsweisen, die (evt. sogar kursorisch) praxiserprobt sind, zur Diskussion gestellt werden. Wie dies organisatorisch geschieht, wird abhängig von der Anzahl der InteressentInnen entschieden. Es könnte ein Forum geschaffen werden, das sich aus den LehrtherapeutInnen der SGST, interessierten AusbildungskandidatInnen, ehemaligen KursteilnehmerInnen und systemisch arbeitenden KollegInnen zusammensetzt. Um einen fachlichen Austausch anzuregen, soll in einem ersten Schritt ein Werkstatttreffen in einer geeigneten Einrichtung nach Absprache organisiert werden.
Wir freuen uns auf Rückmeldungen und Inputs.
Das Team des Ausschusses
Jerzy Jakubowski, Friedhelm Kron-Klees, Rudolf Klein und, als Ansprechpartnerin, Irina Bayer (Gerberstraße 44, 66111 Saarbrücken)
Seminarleitung: Bahram Yazdanpanah, Diplom-Sozialpädagoge, Mediator, Iraner, lebt seit fast 30 Jahren in Deutschland. Er war für verschiedene Organisationen in der interkulturellen Arbeit tätig.
Das neue Zuwanderungsgesetz betrachtet die Situation von Migrantenfamilien nicht vorrangig unter dem Gesichtspunkt ihres Rechts- und Aufenthaltsstatus, es werden vielmehr ihre individuellen Lebensverhältnisse und –entwürfe in den Vordergrund gestellt. Fakt ist, dass ausländische Familien in Beratungsstellen und bei der therapeutischen Betreuung unterrepräsentiert sind und aufsuchende Arbeit bei Migrantenfamilien eher die Ausnahme darstellt.
Das Seminar wendet sich an PraktikerInnen, die in beratender oder therapeutischer Funktion mit ausländischen MitbürgerInnen arbeiten; SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PsychologInnen, ErzieherInnen
| Moderation | N.N. der SGST |
| Ort | Psychotherapeutische Praxis, Gerberstr. 44, D-66111 Saarbrücken |
| Kosten | 25,– € |
| Termin | 21.04.07 (10.00 bis 18.00 Uhr) |
E-Mail: Friedhelm Kron-Klees <friedhelm.kron-klees@sgst.de>