Im Curriculum „Therapie und Beratung“ spielt die ausbildungsbegleitende Supervision eine besondere Rolle. Als professionelles Verfahren der Beobachtung und Reflexion beruflich-institutioneller Praxis und fachlicher Förderung in der Weiterbildung beschäftigt sie sich mit Wechselwirkungen in komplexen Systemen und fokussiert auf Interaktionen, Muster und Prozesse im beruflichen Kontext. Institutionelle und individuelle Fragestellungen werden auf der Ebene kommunikativer Muster und Beziehungsstrukturen (re-)konstruiert und kontextualisiert.
Systemische Supervision regt das Einnehmen einer Außenperspektive an und erzeugt durch den Vergleich mehrerer Blickwinkel Multiperspektivität, wobei die spezifischen Ressourcen aller Beteiligten in den Vordergrund rücken. Sie ist auftragsbezogen und prozessorientiert. Der konkrete Supervisionsauftrag wird zwischen SupervisorIn und SupervisandIn im Dialog ausgehandelt. Als prozessorientierte Supervision ist sie stets zirkulär, da ständig wechselseitig neue Bedeutungen erzeugt und neue Handlungsoptionen eröffnet werden. Die supervisorische Haltung orientiert sich an Prinzipien der Neutralität, Allparteilichkeit, Pluralität, Kontextsensibilität und Genderperspektive. Respekt gegenüber den beteiligten Personen bei gleichzeitiger Respektlosigkeit gegenüber handlungsleitenden Ideen prägt das Vorgehen.
Grund- und Aufbaukurse vermitteln die Fertigkeiten, die man für das Arbeiten mit dem systemischen Ansatz braucht. In der Praxis stellt sich meistens heraus, dass diese Fertigkeiten weiter geübt werden müssen und ohne geeignete Rückmeldung im beraterischen oder therapeutischen Alltag dahinzuwelken drohen. Unsere Supervisionsseminare sollen dem entgegenwirken.
Im Mittelpunkt der ausbildungsbegleitenden Supervision steht die Reflexion der persönlichen Entwicklung im Umgang mit dem systemischen Ansatz, den Beratungs- und Therapiefällen und den Arbeitssituationen. Durch Rollenspiel, Demonstrationen, Kleingruppenübungen, Fallbesprechungen und praxisorientierte theoretische Inputs erhalten die TeilnehmerInnen Gelegenheit, ihre professionelle Kompetenz weiter auszubauen und zu festigen. Verwendet werden u. a. die in den Kursen gelehrten systemischen Methoden und Techniken. Video- oder Audioaufzeichnungen der Klientengespräche können dabei sehr nützlich sein. Es besteht die Möglichkeit der Live-Konsultation durch die Kursleiter.
Für die ausbildungsbegleitende Supervision stellt die SGST verschiedene Angebote (alle in Seminarform) zur Verfügung. Es handelt sich um Supervisionsreihen mit mehreren Terminen in festen Gruppen (SRS), die ganztägig oder abends durchgeführt werden, und um Supervisionsseminare (ESS), die als Einzelveranstaltungen gebucht werden können.
Bei den im Folgenden genannten „Supervisionsstunden“ handelt es sich um Einheiten à 45 Minuten.
Um eine intensive gemeinsame Arbeit zu ermöglichen, wird empfohlen, eine kurze Zusammenfassung der zu supervidierenden Fälle und eine Fragestellung mitzubringen (Einzel-, Paar- oder Familientherapie, auch institutionelle Probleme). Die Ton- bzw. Videoaufzeichnung eines oder mehrerer Interviews ist erwünscht, aber nicht Voraussetzung für die Teilnahme.
Grund- und Aufbaukurse vermitteln die Fertigkeiten, die man für das Arbeiten mit dem systemischen Ansatz braucht. In der Praxis stellt sich meistens heraus, dass diese Fertigkeiten weiter geübt werden müssen und ohne geeignete Rückmeldung im beraterischen oder therapeutischen Alltag dahinzuwelken drohen. Die Seminarreihen Supervision sollen dem entgegenwirken.
Im Mittelpunkt der Supervision stehen die Reflexion Ihrer persönlichen Entwicklung im Umgang mit dem systemischen Ansatz, Ihre Beratungs- und Therapiefälle und Ihre Arbeitssituation. Durch Rollenspiel, Demonstrationen, Kleingruppenübungen, Fallbesprechungen und praxisorientierte theoretische Inputs erhalten Sie Gelegenheit, Ihre professionelle Kompetenz weiter auszubauen und zu festigen. Video- oder Audioaufzeichnungen Ihrer Klientengespräche können dabei sehr nützlich sein. Es besteht die Möglichkeit der Live-Konsultation durch die Kursleiter.
Die SRS:
SRS 1
Die
Seminarreihe Supervision 1
mit Friedhelm Kron-Klees
beginnt am 11. Februar 2012 in Blieskastel-Wolfersheim. Die Teilnahmegebühr beträgt
SRS 2
Die
Seminarreihe Supervision 2
mit Jerzy Jakubowski
beginnt am 13. März 2013 (Ort: Nach Vereinbarung). Die Teilnahmegebühr beträgt
Die ESS:
ESS 1
Das
Einzelseminar Supervision 1
mit Friedhelm Kron-Klees
beginnt am 17. März 2012 in Wolfersheim . Die Teilnahmegebühr beträgt
ESS 2
Das
Einzelseminar Supervision 2
mit Andreas Kannicht
beginnt am 12. März 2012 in Neustadt a.d.W.. Die Teilnahmegebühr beträgt
ESS 3
Das
Einzelseminar Supervision 3
mit Barbara Schmidt-Keller
beginnt am 06. Februar 2012 in Merzig. Die Teilnahmegebühr beträgt
ESS 4
Das
Einzelseminar Supervision 4
mit Peter M. Glatzel
beginnt am 12. Mai 2012 in Wallerfangen. Die Teilnahmegebühr beträgt