Wissen zum „State of the Art“ von Trauma und Traumafolgen, Dissoziation, Verarbeitung von Traumatisierungen, neurowissenschaftliche Erkenntnisse, soweit sie der Erklärung des „ver-rückten“ Verhaltens nach Traumafolgestörungen dienen, schafft Verstehen.
Die unterschiedlichen Vorgehensweisen bei akuten, einfachen und komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen werden nach dem Konzept der Psychodynamisch-Imaginativen Traumatherapie von Luise Reddemann vermittelt.
Neben der Vermittlung theoretischen Grundlagen liegt der Schwerpunkt des Seminars auf der Vermittlung von Techniken, die im Dreiphasenmodell der Traumatherapie der ersten Phase der Stabilisierung zuzuordnen sind: Ressourcenaktivierung, Arbeit mit Imaginationen, Achtsamkeitsarbeit, Distanzierungstechniken und im Überblick die Arbeit auf der inneren Bühne mit verletzten und verletzenden inneren Anteilen.
Aufgrund der großen Nachfrage wird das Atelier mit Ulrike Reddemann 2011 zusätzlich angeboten. Es findet vom 3.-4. März 2011 in Merzig statt. Anmeldungen werden bereits jetzt von Rudolf Klein entgegengenommen (Stand: 1. Mai 2010)
Gehört zu dem Programmheft 2010.
Zuletzt geändert am 01. Mai 2010.